BULGARIEN UND DIE SÜDLICHE SCHWARZMEERKÜSTE

Der bulgarische Staat, welcher im Jahre 681 auf der Balkanhalbinsel gegründet wurde, ist der einzige in Europa, der seinen Namen während der Jahrhunderte nicht geändert hat. Im Mittelalter grenzte Bulgarien an drei Meere – das Shwarze Meer, das Weiße Meer und das Adriatische Meer. Damals fand die dritte Staatsvereinigung auf dem Alten Kontinent nach Rom und Byzanz statt. Im 9. Jh. wurde auf unserem Boden auch das bulgarische Alphabet geschaffen, welches später slawisch wird. Im Jahre 867 war die bulgarische Sprache eine der vier Sprachen, in welchen nach den christlichen Kirchensatzungen der heilige Gottesdienst vollbracht werden durfte. Heute ist Bulgarien ein vollberechtigtes Mitglied der Europäischen Union, seine Verfassung und Gesetzgebung beruhen auf den Prinzipien der zeitgenössischen Demokratie. Die offene Marktwirtschaft des Landes weist einen gut ausgebildeten privaten Bereich und eine kleine Zahl von Staatsunternehmen auf. Seit 1996 ist Republik Bulgarien Mitglied der Welthandelsorganisation. Unser Land zeichnet sich durch eine wirtschaftliche, politische und finanzielle Stabilität aus. Der Kreditruf von Bulgarien für das Jahr 2012 beträgt A-2, dies ist ein hohes Niveau auf der Skale für die wirtschaftliche, finanzielle und soziale Charakteristik der Staaten weltweit. Bereits mehr als 1300 Jahre nimmt Bulgarien eine strategische geographische Lage ein. Sie stellt eine Brücke zwischen Europa und Asien dar. Der Zugang zu Märkten mit über 560 Millionen von Verbrauchern ist betont liberal. Die niedrigste Körperschaftssteuer in Europa, gleich 10%, wurde in Bulgarien erhoben, dazu beträgt der Prozentsatz Null in den Gebieten des Landes mit hoher Arbeitslosigkeit. Der Import von Anlagen für Investitionsprojekte über 5 Millionen Euro ist für die Periode von zwei Jahren von MwSt befreit. Die Dividendensteuer und das Auseinandersetzungsguthaben an der Quelle betragen 5%, und für Gesellschaften aus der EU – 0%. Die Gesetzgebung bietet auch eine Möglichkeit zur Absetzung der Aufwendungen für Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. All das, neben der makroökonomischen und finanziellen Stabilität, der wertvollen Arbeitskraft, den ausgezeichneten Klima- und Naturbedingungen, bestimmen Bulgarien als ein sehr gutes Milieu für ausländische Investitionen. Außer der traditionell gut entwickelten ökologischen Landwirtschaft, ist die Weiterentwicklung des Tourismus grundlegende strategische Priorität von Bulgarien. Dazu tragen auch die Naturgegebenheiten bei – die Winterkurorte in den bulgarischen Gebirgen zur Erholung und Entspannung, aber auch die Seebäder an der bulgarischen Schwarzmmeerküste – seit langem in ganz Europa bekannt. Als touristisches Zielgebiet für Urlaub am Meer steht Bulgarien unabänderlich in der führenden Acht. Seine Vorteile sind dabei die niedrigen Preise der touristischen Dienstleistungen, die gute Bedienung, die entwickelten Kommunikationen und Infrastruktur, die zahlreichen gut gestalteten Kurorte an der bulgarischen Schwarzmeerküste, die paradiesischen südlichen Strände, das reiche historische Erbe und die Naturgegebenheiten. Seit dem Altertum, als das Gebiet des heutigen Bulgariens eine römische Provinz war, ist es mit seinen heilkräftigen Mineralquellen und dem prächtigen Klima berühmt geworden. Der unförmlichen Wissenschaft zufolge befindet sich hier das zweite Energiezentrum unseres Planeten, nach diesem in Tibet.